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January 16, 2008

Wenn denn schon...

Als ich meinen Account angelegt habe, wusste ich mit dem intergrierten Blog eigentlich erstmal nix anzufangen. Aber nachdem ich gestern, trampenderweise, auf dem Weg von Berlin nach Marburg ein eigentlich recht ulkiges Erlebniss hatte - denke ich, dass ich dieses Blog künftig für genau diesen Zweck verwenden werde: Erlebnisse und Anekdoten vom Reisen per Anhalter...

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January 17, 2008

Offroad

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder auf dem Weg nach Hause - von Berlin nach Marburg. Und wie das mit dem Trampen so ist - manchmal klappt alles wie am Schnürchen - und manchmal ist einfach der Wurm drin.

Diesmal war es ein aus Polen stammendes Pärchen, auf dem Weg in seine deutsche Wahlheimat,  dass mich nach ein bisschen Diskussion zwischen den Beiden, bereit erklärte, mich ein gutes Stück des weiteren Weges mitzunehmen.

Die nächsten 150km lief, bei einer angenehmen Reisegeschwindigkeit um die 130 km/h, auch alles prima. Nur dann stellte sich unvermittelt hinter mir, der ich auf der Rückbank saß, ein seltsames Fahrgeräusch ein, dass schnell lauter wurde und offenbar mit einem gravierenderen Reifenproblem zu tun hatte. Also angehalten und einen Platten diagnostiziert. Zum Glück gab es in diesem Abschnitt der Autobahn einen Seitenstreifen, was dort nicht überall der Fall ist - weswegen es auch gerne mal zu Staus auf dieser Strecke kommt.

Aber damit ging es erst richtig los. Unser Gefährt, dass seinerseits aus einem weiter südlich gelegenen Land stammt, dessen Fahrzeugproduktion gerade bei den älteren Baujahren für gewisse, extravagante Konstruktionsmerkmale bekannt ist, hatte sein Reserverad in einer Halterung außerhalb des Wagens, unterhalb des Kofferraums; Soweit noch kein Problem. Als nächstes erklärte mir dann aber mein Fahrer, dass sein Wagen mal einen Unfall hatte - und deshalb der Kofferraumdeckel nicht zu öffnen war. Also musste zum Lösen der Halteschraube - der Reserveradhalterung außer- und unterhalb des Wagens - die sich wiederum innen und halb von dem nicht zu öffnenden Kofferraumdeckel verdeckt war, erstmal ein Großteil des Reisegepäcks entfernt werden.

Nachdem das soweit gelungen war, und die Reserveradhalterung außer- und unterhalb des Wagens mit ein paar beherzten Hammerschlägen dazu überredet werden konnte, sich aus dem Sicherheitshaken zu lösen, musste mein Fahrer die Feststellung machen, dass er offenbar keinen Wagenheber mit sich führte. Blieb also als Option der ADAC.

Aber: Bei dem Versuch diesen zu kontaktieren musste mein Fahrer nach mehreren Versuchen, eine Verbindung herzustellen, zu der Erkenntnis kommen, dass er offenbar versäumt hatte, den Akku seines Handy aufzuladen. Nicht ganz uneigennützig - und um ihm den Gang zu einer Notrufsäule in nicht zu erkennender Entfernung zu ersparen - überließ ich ihm für den Anruf also mein Handy, dass ich ja unter anderem zu genau diesem Zweck, unvorhergesehener Ereignisse, mit mir führe.

Nach der Ansage, dass binnen einer halben Stunde ein ADAC-Fahrzeug kommen würde, bekam ich dann erstmal Brötchen, ein langes Stück polnischer Wurst und Kaffee aus dem Reiseproviant meiner Fahrer gereicht, um die Wartezeit zu überbrücken. Auch die enststandenen Handykosten bekam ich erstattet - nebst einer Verdauungszigarette, polnischer Abstammung.

Als dann unser Retter sogar in weniger als der veranschlagten halben Stunde vor Ortt ankam (ob der Abschleppwagen, den er fuhr, Zufall oder eher für den Fall der Fälle gedacht war, kann ich nicht sagen) wartete als nächstes die Feststellung auf uns, dass der mitgebrachte Wagenheber nicht funktionieren zu wollen schien.

Allerdings konnte er nach etwa 10 Minuten fortgesetzter Bemühungen, dann doch von seinem Starrsinn befreit werden. Und das weitere Vorgehen lief dann auch durchaus wie gewünscht und zügig - sodaß wir nach insgesamt etwa einer Stunde Verzögerung unsere Fahrt wieder aufnehmen konnten..

Allerdings war meinem Fahrer die ganze Sache mit der Panne sichtlich unangenehm, so dass mir  während der weiteren Fahrt fortlaufend Zigaretten angeboten wurden und ich zum Abschied sogar noch eine komplette Schachtel geschenkt bekam - die mir in Hinsicht auf meinen schwindenden Tabakvorrat, der finanziellen Lage - und vor allem im Verlauf der weiteren Nacht, sehr gelegen kam...

Ach ja - eine Pointe gibt´s auch noch: Nach abgeschlossener Operation Reifenwechsel wurde der defekte Reifen natürlich in die erwähnte Reserveradhalterung außer- und unterhalb des Wagens verstaut. Bei dieser abschließenden Gelegenheit fiel meinem Fahrer, bei dem damit einhergehenden Blick unter seinen Wagen, auf, dass er offenbar doch einen Wagenheber mit sich führte; Nun ja...

 

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January 19, 2008

Rekordmarken

Trotz dem das Trampen in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren ziemlich aus der Mode gekommen ist, kann man, von der konkurrenzlosen Kostengünstigkeit mal abgesehen, immer noch ziemlich flott voran kommen. (Auffällig häufig sind es Leute, die früher selbst getrampt sind, die einen mitnehmen)

Für die 475km zwischen Marburg und Berlin, eine Strecke, die ich viermal im Monat per Anhalter zurücklege - liegt die "persönliche Bestleistung" in Richtung Berlin bisher bei sechseinhalb Stunden von Haustür zu Haustür; Eine Zeit, die vermutlich kaum noch zu unterbieten sein dürfte.

Wobei auf Platz 2 sechs Stunden nach einer anfänglichen Wartezeit von zwei Stunden rangiert. 

Erwähnen möchte ich noch, dass sich die Einführung von Navigationsgeräten günstig auf das Entgegenkommen mancher Fahrer auszuwirken scheint. So hat mich z.B., bei der sechsstündigen Fahrt nach Berlin, ein aus Belgien kommender Pole, auf Heimatkurs, kurz vor Magdeburg eingesammelt und nicht nur die verbleibende "Warschauer Allee" (eine Bezeichnung für die A2, die ich früher nicht kannte, aber in letzter Zeit mehrfach aufgeschnappt habe - und deren Ursprung ich im spöttischen Berliner Humor vermute) entlang mitgenommen - sondern fühlte sich nach eigenen Angaben, aufgrund seiner eigenen Vergangenheit, gegenüber jeglichen Trampern verplichtet - so dass er sich bereit erklärte, mich mithilfe seines Navis bis vor die Haustür meiner Liebsten zu kutschieren.

Und da wir uns während dieser Fahrt mit Englisch, Händen und Füßen fast wortwörtlich über Gott und die Welt unterhielten, kam es dann letztendlich dazu, dass ich morgens um 4.00, zu den Klängen von Beethovens 9er Symphonie - und beachtlicher Lautstärke - in Berlin einfuhr... *g*

Danach ist es mir übrigens sogar noch zwei weitere Male passiert, dass Fahrer sich aus eigenem Antrieb als so freundlich erwiesen, mich trotz völlig anderer, persönlicher Zielpunkte, bis zu der, von mir anvisierten Adresse zu fahren.

Am anderen Ende der Rekordskala stehen dagegen satte 22 Stunden auf dem Weg zurück, von Berlin nach Marburg; Einer Odysse von Berlin nach Helmstedt - mangels Weiterkommen zurück über Leipzig, Erfurt und Gießen - was leider mit daran liegt, dass Marburg doch abseits aller Autobahnen liegt - und daher eher selten direkt angefahren wird.

Auf dem vorletzten Platz landet dagegen die Fahrt, mit der erwähnten Unterbrechung durch die Reifenpanne - die es immerhin auf 21 Stunden bringt und bei der ich für die letzten 80 Kilometer bis nach Hause gute vier Stunden und neun verschiedene Fahrer benötigte...

 

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January 19, 2008

Truck Tracks

Früher war es so einfach, wie es gängig war, sich von Lastwagenfahrern mitnehmen zu lassen. Aber auch da hat es in den letzten Jahren Veränderungen gegeben.

Wie mir ein Fernfahrer bei einer Gelegenheit erzählte, gibt es zumindest heutzutage vielerorts standardisierte Arbeitsverträge für LKW-Fahrer, die eine Klausel enthalten, wonach es ihnen verboten ist, andere Personen, als firmeneigene Mitarbeiter mitzunehmen; Auch aus versicherungstechnischen Gründen. Entweder sind solche Verträge erst vergleichsweise jüngeren Datums - oder die Fahrer haben sich früher weniger daran gebunden gefühlt...

Darüberhinaus kann man es sich getrost ersparen, Fahrer von Gefahrengut-Transportern oder Post-Gütern fragen zu wollen; Soweit ich weiß, können spätestens die mit einer Kündigung rechnen, wenn sie bei einem Verstoß gegen dieses Verbot erwischt werden. Ich schätze aber auch, dass es eine grundlegend stärkere Arbeitsplatzunsicherheit und Veränderungen im Geschäftsgebaren der Speditionen gibt, so dass viele Fahrer in Puncto Anhalter "abweisender" geworden sind.

Ein weiterer Punkt ist zumindest indirekt, dass der Fernverkehr auf deutschen Straßen insgesamt deutlich mehr geworden ist, in den letzten Jahren; Wobei auch der verhältnismäßige Anteil der Gütertransporte aus - oder in - osteuropäische Staaten, Rumänien, Russland o.ä. deutlich zugenommen hat; Nicht wirklich zur Freude deutscher Fernfahrer. Denn erstens scheinen die Fahrer aus den östlichen Staaten überwiegend Weisung zu haben, ihren Arbeitstag bereits am Spätnachmittag zu beenden - wodurch sich zweitens das Problem ergibt, dass abends - oder spätestens nachts - die Parkplätze und Rasthöfe von LKWs überquellen - sich teilweise sogar bis auf den Verzögerungsstreifen zurückstauen.

Daher ist es den LKW-Fahrern mitterweile - da sie ja an feste Arbeits- und Ruhezeiten gebunden sind (die via Fahrtenschreiber aufgezeichnet werden) - sogar gestattet, mit angeschalteter Warnblinkanlage auf dem Seitenstreifen einer Autobahn zu übernachten, wenn kein Parkplatz zu finden ist. Stelle ich mir als Schlafstätte auch nur suboptimal vor...

Soweit es mich als Anhalter betrifft - ergibt sich da eher ein sprachliches Problem, da so ziemlich jeder Fahrer einer entsprechenden Herkunft, mit dem ich bis jetzt zu tun hatte, kaum mal ein Wort Deutsch oder auch Englisch sprach - wobei natürlich auch da entsprechende Anweisungen seitens des Arbeitgebers eine Rolle spielen mögen. Bisher jedenfalls war es ein einziger Fahrer - ein Russe, glaub ich - der mir anbot, mich mitzunehmen.


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January 19, 2008

Truck Tracks II - Technischer Fort-Schritt

Wenn man früher per Anhalter von einem LKW-Fahrer mitgenommen wurde, war der fast obligatorische Bestandteil des Bordequipments ein CB-Funkgerät. Als ich vor einigen Monaten anfing, regelmäßig die Strecke Marburg-Berlin zu bereisen, fiel mir irgendwann auf, dass das heutzutage nur noch eingeschränkt der Fall zu sein schien.

Auf meine Nachfrage erzählten man mir, dass seit dem Aufkommen von Handys - und jüngst Navigationsgeräten - sowohl die Bereitschaft, als auch der Anlass für CB-Funk deutlich nachgelassen hat. Früher informierten sich die Fahrer untereinander - neben Smalltalk - über Baustellen, Staus, Ausweichrouten und Ähnliches...wie Polizeikontrollen zum Beispiel. Das entfällt nun überwiegend - eben durch die Popularität und den technischen Fortschritt im Bereich dieser beiden Geräte.

Letzte Woche erst erzählte mir ein selbstständiger Fahrer, der nach eigener Aussage 28 von 30 Tagen eines Monats durch die Weltgeschichte karriolt, um sich über Wasser zu halten - und der tatsächlich noch ein CB-Gerät mit sich führte - dass in diesem Teil des Äthers mittlerweile überwiegend Grabestille herrschen würde.

Darüber hinaus sagte er, dass im Kielwasser dieser technischen Entwicklung auch die frühere Kollegialität und Hilfsbereitschaft - gerade der deutschen Fahrer untereinander - deutlich geschwunden wäre. Dass früher sofort jemand angehalten hätte, wenn ein Kollege eine Panne hatte; Heuzutage nicht mehr. Aber auch da nehme ich einen Zusammenhang mit den allgemeinen Veränderungen im Transportwesen an - zum Beispiel dem gestiegenen Termindruck...

 

 

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January 20, 2008

Erfahrungswerte

Wenn man über längere Zeit regelmäßig trampt, sammelt man doch die eine oder andere Erfahrung. Daher an dieser Stelle mal ein paar Tipps, sollte mal jemand in die "Verlegenheit" kommen, per Anhalter reisen zu wollen - oder müssen.

Allgemein halte ich es für eine wichtige Maßnahme, immer eine Straßenkarte im Taschenformat mit den eingezeichneten Autobahnrasthöfen, einen dicken (schwarzen) Edding, mehrere Blatt Din A4 Papier und eine Klarsichtfolie (für schlechtes Wetter) mit sich zu führen. Die Ausrüstung lässt sich natürlich nach Belieben aufstocken - durch ein Taschenlampe z.B.

Außerdem führe ich auch immer ein paar helle Klamotten mit mir - falls ich mal abends oder nachts abseits der Rasthöfe "strande" - der besseren Sichtbarkeit wegen. By the way - beim Trampen abseits von den genannten Anlaufstellen: Es ist verboten - sich außerhalb der Ortschaften, entlang von Bundestraßen zum Trampen hinzustellen; Wenn man also keinen Ärger mit den Freunden in grün, bzw. blau wünscht - soweit möglich immer solche Stellen meiden - sowohl zum hinstellen, als auch zum absetzen lassen. Zumal dadurch auch die Chancen deutlich schlechter stehen, dass überhaupt jemand anhält. Darüber hinaus ohnehin immer am besten so plazieren, dass der eigene Standort von vorbeifahrenden Autos gut einzusehen ist. Wenn die Fahrer einen frühzeitig sehen, haben sie noch ein bisschen Bedenkzeit, ob sie jemanden mitnehmen wollen, oder nicht.

Es hat sich als bedeutend zeitsparender erwiesen, soweit möglich (an Tankstellen u./o. Rasthöfen) die möglichen Fahrer direkt anzusprechen, anstatt sich mit einem Schildchen an die Ausfahrt zu stellen; Am Besten wenn sie gerade vom Bezahlen kommen - dann haben sie nicht mehr soviel Sonstiges im Kopf...

Insgesamt halte ich es auch für sinnvoller, einen großen Rucksack mit sich zu führen; Einerseits um eben helle, wärmere, regenfeste oder auch Wechsel-Klamotten verstauen zu können - andererseits wirkt es, glaube ich, auf potentielle Fahrer auch insgesamt "seriöser" wenn man anhand des Gepäcks als "tatsächlicher" Langstreckentramper zu erkennen ist.

to be continued...

 

 

 

 

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January 23, 2008

northward ho

Zur Abwechslung bin ich nun von Marburg aus auch mal direkt in den Norden getrampt - nach Süderbrarup bei Schleswig, um genau zu sein.

Nachdem es sich leider wieder mal etwas schleppend anließ, aus Marburg rauszukommen, war es dann am Ende meine Ex-Frau, die zufällig des Weges kam - und mich dann freundlicherweise an einem strategisch bedeutend besseren Platz abgesetzt hat.

Der übernächste Fahrer war dann dafür ein ehemaliger Arbeitskollege, von vor vier Jahren, der mich ein weiteres Stück des Weges mitnahm.

Und im Anschluss daran, kam ich dann im Truck eines eingewanderten Kosovo-Albaners zum Sitzen; Aber eigentlich auch nur deshalb, weil er vor einer roten Ampel direkt neben mir zum Stehen kam - und er sich deshalb dachte "naja dann - warum nicht...".

Im weiteren - in den Abend hineinreichenden - Verlauf meiner Fahrt, die A7 entlang - wurde ich tatsächlich auch von einem sehr freundlichen, rumänischen Fernfahrer mitgenommen, der zwar kaum ein Wort Deutsch und gar kein Wort Englisch sprach - aber dafür offenbar ein Fan von amüsanter und sehr poppiger, rumänischer Pop-Musik war. *g*

Und - ich hatte ja schon bei früheren Fahrten von der Elbe als "Wetterscheide" gehört - aber dass es neben strömenden Regen auch ein Temperaturgefälle von 13°C südlich von Hamburg - gegenüber 3°C nördlich davon (mit etwa jeweils 80 km Abstand zur Hansestadt) geben könnte - damit hätte ich nun nicht gerechnet.

Abschließend ein kleiner, direkter Vergleich - weil es sich in diesem Fall anbietet:

Hinfahrt: Fahrtzeit Marburg - Schleswig (nach anfänglichen 4 Stunden Wartezeit): 7einhalb Stunden; Kosten: 5€ für Frikadellenbrötchen und Wildschweinknackwürste

Rückfahrt mit der DB: Fahrtzeit Süderbrarup - Marburg (mit einer halben Stunde Verspätung inclusive): 6einhalb Stunden; Kosten: 102€ (ohne Frikadellenbrötchen oder Würstchen)

 

 

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January 30, 2008

Überdenkenswert

Was soll ich dazu noch sagen, wenn mein Fahrer nachts um 1.00 Uhr - selbst müde nach einer über achtstündigen Fahrt und nur noch 5 Minuten von seinem eigenen Zuhause entfernt - ganz aus eigenem Antrieb heraus plötzlich einen mindestens anderthalbstündigen Umweg in Kauf nimmt, um mich punktgenau vor der Haustür von meinem Schatz abzusetzen ?!

Okay - "vielen herzlichen Dank" ihm gegenüber is mal das Mindeste - klar; Und an dieser Stelle auch nochmal: Allseits gute Fahrt, Arthur ! :-)

Und diesbezüglich auch ein "Hoch" auf die Erfindung der Navigationsgeräte - ohne die mir das wohl kaum bereits zum 4. Mal in 5 Monaten "passiert" wäre.

Aber ganz sicher werd ich auch künftig vor Fahrtantritt den Göttern der Reisenden (und Liebenden *g*) ein Trankopfer spendieren - wenn es bei 500km Strecke augenscheinlich zu Fahrtzeiten von sechseinhalb Stunden hinzus und siebeneinhalb rückzus - von Haustür zu Haustür - beizutragen vermag.

Außerdem habe ich zum ersten Mal die neue A 38 zwischen Göttingen und Halle kennengelernt; Zumindest abends und nachts - derzeit noch - eine sehr gut befahrbare Strecke mit wenig Verkehrsaufkommen; Auch wenn es zwischendurch noch unausgebaute Abschnitte - sprich Bundesstraße - gibt. Nur Rasthöfe zum Absetzen lassen gibt es dort (noch) nicht - aber das war ja diesmal auch gar nicht nötig... *g*

 

 

 

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